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| 9.8.2026 | ### Stumme Bitten Diese Geschichte begleitet mich, seit ich zehn Jahre alt bin. Sie ist bis heute lebendig in mir, wenn ich an die Fleischindustrie denke. Aber auch, wenn ich an all die Menschen denke, die unserem Wohlstand zum Opfer fallen, an diejenigen, die Kriegen zum Opfer gefallen sind und weiterhin fallen, an Menschen, die missbraucht, ausgebeutet und durch Menschenhandel ihrer Freiheit beraubt werden. Es sind die **stummen Bitten**, die mich dabei immer wieder berühren: Bitten, die nicht ausgesprochen werden können, weil Angst, Abhängigkeit, Gewalt oder Hilflosigkeit die Sprache nehmen. Diese Geschichte von **Manfred Kyber (1880–1933)** hat mir schon als Kind etwas davon gezeigt. | Stumme Bitten, von Manfred Kyber Die Schafherde drängte sich aufgeregt zusammen. Ein altes Schaf erzählte. »Meine Großmutter hat es selbst gesehen«, sagte es, »es ist etwas Fabelhaftes, Grauenvolles. Man weiß nicht, was es ist. Sie sah auch nicht alles. Sie kam dran vorüber, als sie zur Weide ging. Es war ein Tor, das in einen dunklen Raum führte. Es roch nach Blut am Tor des dunklen Raumes. Zu sehen war nichts. Aber sie hörte den Schrei eines Hammels darin, einen gräßlichen Schrei. Da lief sie zitternd zur Herde zurück.« Alles schauderte. »Man weiß nichts Gewisses«, sagte das Schaf, »aber es muß etwas Wahres daran sein. Jedenfalls ist es furchtbar.« »Deine Großmutter lebt nicht mehr?« fragte ein junger Hammel. »Ich weiß es nicht«, sagte das Schaf, »es ist schon lange her – da wurde sie abgeholt.« »Das soll der Anfang sein, man kommt dann nie wieder«, sagten einige. Der Schäferhund bellte kläffend und trieb die Herde dem anderen Ende der Weide zu. Da stand der Schäfer und sprach mit einem fremden Mann, der nicht aussah wie ein Hirt. Sie handelten miteinander. Dann ging der fremde Mann mit festen Schritten in die Herde hinein und prüfte die einzelnen Stücke mit kundigen Augen. Es waren nicht die Augen eines Hirten. Jetzt griff seine Hand nach dem jungen Hammel, der vorhin gefragt hatte. Das Tier überlief es kalt. Die Hand fühlte sich anders an als die Hand des Hirten. Der Hammel bekam eine Leine um den Hals. »Den nehme ich«, sagte der fremde Mann und zog einen schmutzigen Beutel mit Geld aus der Tasche. Er bezahlte. Das lebendige Leben gehörte ihm. Er hatte es gekauft. Er ergriff die Leine und zerrte den Hammel von der Weide fort auf die Landstraße. Die Herde sah dem Davongehenden erschrocken und verständnislos nach. Der Hammel wandte den Kopf. Seine Augen suchten die Verwandten und Spielgenossen. Etwas in ihm krampfte sich zusammen – etwas in ihm rief ihm zu, sich loszureißen und zurückzulaufen. »Das ist der Anfang, man wird abgeholt«, dachte er. Aber er wehrte sich nicht. Er war hilflos. Was hätte es genützt? »Es braucht ja nicht das Schreckliche zu sein«, tröstete er sich, »es gibt noch andere Weiden. Dahin werde ich vielleicht geführt.« Es war das Vertrauen, das Tiere haben, die zahm gehalten worden sind. Jetzt bogen sie um die Ecke. Die Herde war nicht mehr zu sehen. Die Weide verschwand. Nur von ferne hörte man den Schäferhund bellen und die Töne der Hirtenpfeife. Der Wind verwehte sie. Es war ein weiter Weg. Der fremde Mann ging schnell. Er hatte es eilig. »Ich bin müde, ich möchte mich etwas erholen«, bat der Hammel. Es war eine stumme Bitte. Sie gingen weiter. Es war heiß und staubig. »Ich bitte um etwas Wasser«, sagte der Hammel. Es war eine stumme Bitte. Endlich kamen sie in eine kleine Stadt. Sie gingen durch enge, krumme Straßen, in denen es keine Weiden gab. Diese Hoffnung also hatte sich nicht erfüllt. Sie hielten vor einem Tore, das in einen dunklen Raum führte. Ein häßlicher Dunst schlug dem Tier entgegen. Der Hammel wandte den Kopf und blökte klagend. Er scheute vor dem Dunst zurück und vor dem dunklen Eingang. Eine Angst wurde in ihm wach, im Unterbewußtsein, eine grenzenlose Angst. »Ich möchte nach Hause«, sagte der Hammel und sah den fremden Mann an. Es war eine stumme Bitte. Stumme Bitten werden nicht gehört. Der Mann schlang die Leine mit einem geschickten Griff um die Hinterbeine des Tieres und zog es vorwärts. Die Schnur schnitt ein. »Ja, ja, ich komme schon«, sagte der Hammel erschrocken. Die müden steifen Beine beeilten sich. Es waren nur wenige Augenblicke, aber sie schienen sehr lang. Dann war er in einem dunklen Raum. Es roch erstickend nach Blut und Abfällen – nach Leichen von seinesgleichen. Man hält es nicht für nötig, das vorher fortzuschaffen. Es ist ja Vieh – Schlachtvieh. Da packte den Hammel ein hilfloses, lähmendes Entsetzen. Ein Entsetzen, das alle stummen Bitten vorher vergessen ließ. Ein Entsetzen, das ganz allein herrschte. Der Hammel zitterte am ganzen Körper. »Jetzt kommt das Fabelhafte – das Grauen«, dachte er. Und es kam. Die Welt ist voll von stummen Bitten, die nicht gehört werden. Es sind Menschen, die sie nicht hören. Es scheint unmöglich, diese stummen Bitten zu zählen. So viele sind es. Aber sie werden alle gezählt. Sie werden gebucht im Buche des Lebens. Groß und fragend sehen die Augen des Gautama Buddha auf die europäische Kultur. *Manfred Kyber, „Stumme Bitten“, aus: „Tiergeschichten“.* |
| 1.7.2026 | Havening Techniques®
| Ich freu mich sehr, dass ich Mark Wingfield dafür gewinnen konnte, in Öschelbronn in unserer Praxis die Ausbildung zum Havening Techniques® Practitioner anzubieten |
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| Der Fonds sexueller Missbrauch wird rückwirkend geschlossen. Das ist eine Katastrophe | Leider leider hat ein Teil der jetzigen Bundesregierung juristische Unstimmigkeiten (die 2013 niemand bemerkt hat, die der Bundesrechnungshof nun aufgedeckt hat) dafür genutzt, den Fonds zu schließen, anstatt den Fonds auf einer guten Grundlage neu aufzustellen. Viele Bundestagsabgeordnete sehen die Notwendigkeit, diesen Fonds aufrecht zu erhalten, da wir es als Gesellschaft noch nicht geschafft haben Kinder vor Missbrauch zu schützen (im Gegenteil, durch die Digitalisierung des Lebens wird es gerade schlimmer) Bundesfamilienministerin Karin Prien äußert sich eindeutig in diese Richtung Sie verspricht bis Anfang 2026 ein haushaltkonformes System entwickeln zu wollen. Von folgenden Bundestagsabgeordneten haben wir es schriftlich: Tamara Mazzi, Mareike Hermeier, Ulrike Bahr, Daniel Baldy, Dr. Herrmann-Josef Teproke. Hier Links um etwas für die Wiederaufnahme des Fonds sexueller Missbrauch zu tun: https://innn.it/missbrauch Auch bei Campact ist inzwischen eine Petition angelaufen: https://weact.campact.de/petitions/der-fond-fur-sexuellen-missbrauch-im-kindesalter-braucht-unsere-unterstutzung Und hier ist der offene Brief von Michaela Huber, einer der führenden TraumatherapeutInnen in Deutschland zu diesem Thema, der auch unterschrieben werden kann: https://michaela-huber.com/2025/07/13/offener-brief-gegen-die-stillegung-des-fsm/
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| Juli 2025 | Sommerangebote | Wie jedes Jahr, gibt es auch diesen Sommer Extra-Angebote, für diejenigen, die nicht im Urlaub sind. |
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| 8.5.2025
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| Vor 80 Jahren lag Deutschland in Schutt und Asche und die schlimmsten Greultaten waren nun für alle sichtbar. Nie wieder, nie wieder, nie wieder! Ich war am 4.5. in Buchenwald - ich wollte es nochmal klar sehen, mich dem Grauen nochmal stellen, um dann etwas beizutragen zu dem Nie Wieder. Das ist in Arbeit... Hier noch 2 Links: Thomas Manns Ansprachen im Jahre 1941 an die Deutschen Hörer Barak Obamas Besuch in Buchenwald
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| 28.2.2025
| Auch wenn ich als Therapeutin in meiner Arbeit keine Politik verfolge und meine Klienten nicht nach ihrer Einstellung frage, möchte ich hier als Mensch immer wieder Stellung beziehen.
| Dieser Text beschreibt den Aufstieg der NSDAP und wenn Sie runterscrollen.... wird es "blau".... Hier ein paar der vielen Links, die Position für die Demokratie beziehen. ARD: AfD Aussteiger berichten unbedingt anschauen, auch die, welche damit liebäugeln AfD zu wählen. Amadeu Antonio Stiftung mit viel Infomaterial Die ZEIT über die Tatsache, dass Migranten kein finanzieller Verlust für Deutschland ist Gesprächstipps Demokratie-Stiftung Campact Gegen digitale Gewalt 10 Tipps zum Schutz der Demokratie von Greenpeace
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| 5.12.2024 | Heute gefunden: https://transformingsolidarities.net/de/team/
| Berliner Erklärung — In Verteidigung der Migrationsgesellschaft 11. Oktober 2023 Mit zunehmender Fassungslosigkeit verfolgen wir die anhaltende Infragestellung des Rechts auf Asyl in den letzten Wochen und Monaten. Die pauschale Diffamierung von Schutzsuchenden hat die Grenze zur Menschenverachtung überschritten. Nun gilt es, in Verteidigung der Migrationsgesellschaft aufzustehen und zu widersprechen. Die Forderungen nach der massenhaften Internierung von Schutzsuchenden an den europäischen Außengrenzen, nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Europa, einer Arbeitspflicht für Asylsuchende, der Einführung von Sachleistungen für Geflüchtete und nach verschärften Abschiebungen wiederholen nicht nur die migrationspolitischen Fehler der Vergangenheit. Sie sind in erster Linie ein Angriff auf die Einwanderungsgesellschaften in Europa. Ein Angriff auf die Weise, in der wir längst zusammenleben und in der wir auch weiter zusammenleben wollen. Bei diesem Angriff geht es nicht um vorgeblich notwendige Maßnahmen zur Begrenzung der Fluchtmigration nach Europa. Dies ist mit den vorgeschlagenen Verschärfungen nicht zu erreichen. Es geht auch nur vorgeblich darum, die Kommunen zu entlasten. Tatsächlich werden Mittel für Bildung, Soziales, Kultur, Gesundheit, Armutsbekämpfung und die Rechte von Frauen gekürzt. Die permanente und immer perfidere, weil faktenfreie Skandalisierung der Migration drängt dagegen fortwährend Menschen aus unserer gemeinsamen Welt heraus. Eine Skandalisierung, die auch die Geschichte der Migration verleugnet und die Menschen, die hier längst ihr Zuhause gefunden haben, unsichtbar macht. Geschürt wird so der Wunsch, die Welt nicht mit anderen teilen zu müssen, und die Bereitschaft, dies auch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchzusetzen. Geschürt werden Diskurse und Praktiken der Spaltung, die unterscheiden zwischen ›Menschen wie uns‹ und anderen, deren Recht auf Leben und Zugehörigkeit missachtet werden kann. Geschürt wird die Illusion, Demokratie könne die Menschenrechte für einige aussetzen und trotzdem funktionieren. Aus diesem Grund sagen wir klar und deutlich: Migration ist nicht das Problem. Das Problem ist nicht, dass wir in einer Einwanderungsgesellschaft leben. Migration hat eine Geschichte, eine Gegenwart und eine Zukunft. Welche Familie in Deutschland, in Europa ist ohne Migrationsgeschichte? Menschen wandern. Sie machen sich auf und entziehen sich Verhältnissen, die sie ermüden, die ihre Kräfte und ihre Phantasie erschöpfen, die töten. Menschen setzen sich in Bewegung, in der Hoffnung, etwas Besseres zu finden als das, was sie zurücklassen müssen. Das Problem ist die Skandalisierung der Migration. Das Problem ist, dass der aggressive und einseitige Diskurs über die vermeintliche Überforderung der Gesellschaft durch Migration von den strukturellen Bedingungen und historischen Entwicklungen ablenken soll, die die gegenwärtige Polykrise bedingen. Das Problem ist, dass Migration instrumentalisiert wird, um die Gesellschaft zu spalten. Dies forciert die derzeit erlebbare Zuspitzung gesellschaftlicher Debatten und die Überlagerung von Solidarität durch Hass. Die Folgen der Euro-Krise sind im europäischen Gefüge noch immer spürbar, die Wunden der Covid-Pandemie sind noch lange nicht verheilt und die Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine bleiben präsent. Neue Kriege, neue Angriffe und neue Konflikte kommen täglich hinzu. Die Polykrise belebt Militarisierung und die zunehmend kriegerische Bewältigung von Konflikten, mit fatalen geopolitischen Konsequenzen. Menschen werden vertrieben, entrechtet und ausgebeutet. Das europäische Projekt steht auf der Kippe, weil Europa sich unfähig erweist, Visionen des globalen Zusammenlebens für das 21. Jahrhundert zu entwickeln. Weder für die Mobilität der Menschen noch im Hinblick auf die Zerstörung des Klimas, die längst in unser aller Alltag erfahrbar ist. Schon heute lässt sich erahnen, welche Verwerfungen dies weltweit erst noch auslösen wird. Die Rückkehr zum nationalen Wohlfahrtsstaat, der sich nach außen abschottet und nach innen für die Seinen sorgt, ist keine Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Schon in historischer Perspektive gilt: Einfache Lösungen haben noch nie funktioniert. Im Gegenteil: Sie waren immer von multiplen Ausschlüssen, Hierarchisierungen und Gewalt durchzogen. Zugleich aber gab es immer ein unausgesprochenes, aber beständiges Begehren, den Wohlstand durch eingehegte Migration zu sichern und zu vermehren. Dies gilt heute umso mehr. Der Angriff auf die Migrationsgesellschaft geht einher mit intensiven Bemühungen um eine neue, selektive Anwerbepolitik. Sie folgt dem logistischen Traum einer gezielten und staatlich kontrollierten globalen Anwerbung von Fachkräften, während Schutzsuchenden gleichzeitig verwehrt wird, eine Ausbildung zu absolvieren und Arbeit aufzunehmen. Doch der nationale Wohlfahrtsstaat ist heute mehr denn je ein Phantasma. Die einst mächtigen, im Namen der Solidarität aufgebauten Infrastrukturen der Daseinsvorsorge und des Gemeinwohls sind in weiten Teilen längst privatisiert oder nach marktwirtschaftlichen Logiken reorganisiert worden. Soziale Infrastrukturen in den Kommunen sind in 30 Jahren Austeritätspolitik verfallen, sind verscherbelt oder gezielt abgebaut worden. Das gilt gleichermaßen für Schulen wie für Freibäder, für Jugendhilfeeinrichtungen wie für Bibliotheken, für Pflegeeinrichtungen wie für die Bahn. Dabei sind explodierende Mieten, das Unvermögen, bezahlbare und klimaneutrale Mobilitätslösungen anzubieten und der Verfall der öffentlichen Infrastruktur nur die offensichtlichen Anzeichen einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Krise. Die Ideologien von Nation, Identität und Sicherheit reagieren auf das Aufkommen sozialer Bewegungen, die Träger neuer Perspektiven sind: Feminismus, Antirassismus, Klima-Aktivismus und Aufstände gegen Ausbeutung, die Organisierung der Indigenen, Migration und Exil. Es ist daher an der Zeit, die bereits im Entstehen begriffenen neuen und wiederentdeckten Praktiken der Solidarität weiter zu beleben und in Infrastrukturen des Zusammenlebens zu überführen. Migration und Einwanderungsgesellschaft sind nicht verantwortlich für die prekäre Lage des Gemeinwohls in Deutschland und Europa. Migration und Einwanderungsgesellschaft verweisen aber erneut und verschärft darauf, dass die großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts globale Herausforderungen sind. Sie müssen daher auch global angegangen werden. Migration und Einwanderungsgesellschaft fordern uns heraus, Demokratie, Gesellschaft und Gemeinwohl neu zu denken. Denn die Achtung der Rechte der Migration ist die Achtung der Rechte aller. Dies ist die Herausforderung, vor der wir heute stehen: Die Migrationsgesellschaft verteidigen und unsere geteilte Welt neu erfinden.
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| Charly Chaplin
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| "Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen wo immer ich kann; den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen. Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen! Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet, und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderben und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert. Aeroplane und Radio haben uns einander nähergebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch, die erfassen eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen , Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen. Allen denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu "Ihr dürft nicht verzagen!". Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein! Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Haß. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß. Soldaten, vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die Euch verachten und denen Euer Leben nichts wert ist; Ihr seid für sie nur Sklaven, Ihr habt das zu tun, das zu glauben und das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verwirrten Subjekte, diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, Ihr seid keine Tiere, Ihr seid Menschen! Bewahrt Euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und haßt nicht! Nur wer nicht geliebt wird, haßt! Nur wer nicht geliebt wird. Soldaten, kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit! Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: "Gott wohnt in jedem Menschen". Also nicht in einem oder einer Gruppe von Menschen. Vergeßt nie, Gott lebt in Euch allen, und Ihr als Volk habt allein die Macht, die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu bedringen. Daher im Namen der Demokratie: laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher! Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen, laßt uns kämpfen für eine bessere Welt, laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt! Nieder mit der Unterdrückung, dem Haß und der Intoleranz. Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen. Kameraden! Im Namen der Demokratie, dafür laßt uns streiten!"
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| 8.2.2024 | | Für eine große Studie zum Thema PEP bei Deprssion suche ich eine Klientin/einen Klienten, die/der Interesse daran hat, zwischen dem 1.7.2024 und 1.11.2024 über 10/12 Stunden mit PEP an ihrer/seiner klinisch relevanten depressiven Symptomatik (F32.0; F32.1; F33.0, F33.1 nach ICD-10) zu arbeiten. Die Therapie kostet nichts, doch es müsste vorher und nachher ein Fragebogen ausgefüllt werden. Dies sind die Vorraussetzungen: hier klicken Bitte bis zum 31.3.24 melden!
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| 25.1.2024
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| Hiermit distanziere ich mich von allen rechtsextremen, rechtspopulistischen, antisemitischen, gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten und rassistischen Strömungen. Hier ein paar der vielen Links, die Position für die Demokratie beziehen. ARD: AfD Aussteiger berichten unbedingt anschauen, auch die ,welche damit liebäugeln AfD zu wählen. Amadeu Antonio Stiftung mit viel Infomaterial Die ZEIT über die Tatsache, dass Migranten kein finanzieller Verlust für Deutschland ist Gesprächstipps Demokratie-Stiftung Campact Gegen digitale Gewalt 10 Tipps zum Schutz der Demokratie von Greenpeace Ein kleines Beispiel, wie wir zur Armut in Afrika beitragen und uns dann über die Flüchtlinge ärgern.: Hähnchen Schwarze Schafe gibt es natürlich hier wie dort.
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| 1.1.2024
| | Unbedingt anhören und weiterleiten.... Song 1, Song 2, Song 3 Bodo Wardke zu sehr aktuellen Themen
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| 10.10.2023 | | Der neueste Newsletter von Gerald Hüter, der mich sehr berühert hat. Veränderung versus Verwandlung Download Passendes Video
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| 6.11.2023
| | Da ich zZ ein kaputtes Knie habe, arbeite ich bis zum 10.12.2023 in meiner Zweitpraxis in meinem Haus, um möglichst wenig laufen zu müssen Forststr.9 auch in Öschelbronn Ruhen statt joggen....
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| 14.9.2023
| | Eine in meinen Augen gute Sicht auf die Pandemie und wie wir damit umgegangen sind, erschienen in der Berliner Zeitung am 9.9.2023 als Gastbeitrag von dem Arzt Erich Freisleben
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| August 2023
| | In den Sommerferien habe ich 1-2 freie Plätze für sogenannte "Intensivs", das heißt für Menschen, die gerne ganz gezielt und kompakt an sich oder einem Thema arbeiten wollen.
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| September 2022
| | Umzug mit meiner Praxis in die AnthroMed Praxis Öschelbronn Am Eichhof 40 75223 Niefern-Öschelbronn |
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| Mai 2020
| | Start mit der Onlineberatung Nachdem ich durch die Covidzeit einige gute Erfahrungen mit Onlineberatung oder -therapie gemacht habe, biete ich diese nun auch neben den Präsensangeboten offiziell an.
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| Mai 2020
| | Endlich ist das Buch Braintalk von David Schnarch auf Deutsch erschienen: eine gute Rezension finden sie auch bei Helmut A. Müller David Schnarch ist am 8.10.2020 überraschend an einem Herzinfarkt gestorben. Ich trauere mit seiner Familie und seinen Studenten und Klienten. Auch mein Leben wurde durch die Arbeit mit ihm zutiefst berühert und verändert. Durch seine Forschungen zum Mindmapping, zum traumatischen Mindmapping und zur Differenzierung, war er einer der innovativsten Psychotherapeuten unserer Zeit. Er hat aufgezeigt, dass die Paar- und Sexualtherapie nicht zu trennen sind und wie wichtig das Wachstum für das Gelingen einer Beziehung ist und nicht die Harmonie. Und er hat die Traumatherapie revolutioniert. Machen wir die Welt zusammen zu einem besseren Ort. Die Zeit ist reif. Sie sollten Ihren Teil dazu beitragen. Los geht’s. Packen wir es an! So endet sein Buch Braintalk Meine persönliche Überzeugung ist es, dass wir durch den von David Schnarch entwickelten Ansatz die Möglichkeit haben, unsere Muster (und die sind immer egoistisch) zu durchschauen, uns davon treffen zu lassen, diese bis in die Hirnstrukturen hinein zu verändern und dann anfangen können, wirklich liebesfähig zu werden. |
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